1. Copilot Chat kennt Ihre Arbeit nicht
In Ihrem Tarif ist Copilot Chat bereits enthalten, kostenfrei und ohne Bestellung. Er formuliert Texte, fasst zusammen und recherchiert. Was er nicht kann: von sich aus auf Ihre Postfächer, Dateien und Termine zugreifen.
Im Alltag merkt man das schnell. Sie möchten ein Angebot überarbeiten und müssen den alten Text erst einfügen. Sie wollen einen Verlauf zusammenfassen lassen und kopieren ihn dazu ins Chatfenster. Copilot Chat hilft, aber Sie liefern den Zusammenhang jedes Mal selbst mit. Was er sonst noch kann, lesen Sie im Artikel Copilot Chat: der KI-Assistent in Ihrem Microsoft 365.
2. Was passiert, wenn er sie kennt
Microsoft 365 Copilot arbeitet direkt in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams. Und er greift dabei auf das zu, was Sie ohnehin dort liegen haben, natürlich nur auf die Inhalte, für die Sie berechtigt sind. Damit entfällt der Zwischenschritt, und aus einer Hilfe wird ein Arbeitsmittel.
Aus einem Dokument wird eine Präsentation. Sie öffnen PowerPoint und verweisen auf das Konzeptpapier, das im Team liegt. Copilot baut die Folien, Sie sortieren nach.
Aus vierzig Mails werden drei Sätze. In Outlook fasst Copilot einen langen Verlauf zusammen und benennt, was noch offen ist und wer als Nächstes am Zug wäre.
Aus einer Tabelle wird ein Gespräch. In Excel fragen Sie in normaler Sprache nach Auffälligkeiten in Ihren Zahlen, statt Formeln zu bauen.
Aus einer verpassten Besprechung wird ein Protokoll. Copilot fasst zusammen, was in Ihrer Abwesenheit in Teams besprochen wurde, samt der Aufgaben, die dabei verteilt wurden.
3. Was das im Arbeitstag ausmacht
Microsoft hat rund 1.300 Copilot-Nutzer befragt. Ergebnis: durchschnittlich vierzehn Minuten Zeitersparnis pro Tag, das sind fast fünf Stunden im Monat. Die intensivsten Nutzer kamen auf dreißig Minuten täglich. Die Erhebung stammt von Ende 2024, seitdem ist der Funktionsumfang gewachsen.
Setzen Sie das ins Verhältnis zu den Kosten. Bei den aktuellen Bundle-Preisen genügt weniger als eine halbe Minute Zeitersparnis pro Tag, damit sich der Aufpreis trägt. Zwischen dieser Schwelle und den vierzehn Minuten liegt der eigentliche Gewinn.
Eines sollten Sie dabei wissen: Diese Zahlen erreicht nur, wer Copilot tatsächlich benutzt. Ein erheblicher Teil der Anwender öffnet ihn nach den ersten Wochen nicht mehr, meist weil niemand gezeigt hat, wofür er im eigenen Arbeitsalltag taugt. Deshalb ist unsere Empfehlung, klein anzufangen und die ersten Nutzer zu begleiten. Wie Sie gute Anweisungen formulieren, zeigt unsere Anleitung Wie Sie den perfekten Prompt für Copilot schreiben.
4. Was es kostet, ist die kleinste Hürde
Hier liegt das größte Missverständnis. Die Preise, die in Anzeigen auftauchen, gelten für Copilot als einzeln gebuchte Erweiterung. Wer Microsoft 365 bereits nutzt, hat aber einen günstigeren Weg.
Für Microsoft 365 Business Standard und Business Premium gibt es Tarife, in denen Copilot bereits enthalten ist. Sie zahlen dann nicht den vollen Zusatzpreis, sondern nur die Differenz zu Ihrem bisherigen Tarif, und die liegt bei wenigen Euro pro Benutzer und Monat. Bei uns bekommen Sie diese Bundles zudem dauerhaft unter der Preisempfehlung von Microsoft.
Die für kleine und mittlere Unternehmen passende Variante heißt Microsoft 365 Copilot Business. Sie ist für Unternehmen mit bis zu 300 Benutzern vorgesehen und entspricht im Funktionsumfang der Variante für Konzerne. Die aktuellen Beträge finden Sie auf unserer Produktseite zu Microsoft 365 Copilot, Ihre eigene Rechnung machen Sie mit dem ROI-Rechner auf.
Jetzt dazubuchen oder zur Verlängerung wechseln?
Beides geht, und die Antwort hängt davon ab, was Sie vorhaben.
Wenn Sie erst ausprobieren möchten, buchen Sie Copilot Business jetzt einzeln dazu. Das ist mitten in der Laufzeit möglich, Ihr bestehender Vertrag bleibt unberührt, und Sie statten nur die Arbeitsplätze aus, die Sie ausstatten wollen. Aufstocken können Sie jederzeit.
Wenn Ihre Verlängerung ohnehin ansteht, ist das Bundle die günstigere Wahl, weil Sie dort nur den Aufpreis zahlen statt des vollen Zusatzpreises.
Einen Punkt nennen wir gerne vorab: Der Wechsel ins Bundle ist ein Tarifwechsel, dabei beginnt eine neue zwölfmonatige Laufzeit. Deshalb empfehlen wir ihn in der Regel zum Ende Ihrer aktuellen Vertragsperiode. Früher geht auch, sprechen Sie uns einfach an.
Und jetzt?
Am besten fangen Sie klein an. Suchen Sie sich zwei oder drei Kolleginnen und Kollegen, bei denen viel Zeit in Mails, Dokumenten und Besprechungen steckt, und statten Sie zuerst diese Arbeitsplätze aus. Nach vier Wochen wissen Sie, ob sich die Ausweitung lohnt, und haben intern jemanden, der es vormachen kann.
Sie möchten wissen, was das für Ihr Team bedeutet? Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Zahlen im ROI-Rechner durch, oder sehen Sie sich die Tarife auf unserer Produktseite an.
Sie haben eine Frage oder möchten die Einführung begleiten lassen? Unser Team hilft Ihnen gerne weiter, per E-Mail an support@qualityhosting.de oder telefonisch unter +49 (0)6051 916 44 10 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr).